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Berufsunfähigkeitsversicherung

Jeder vierte Arbeitnehmer hält nicht bis zur gesetzlichen Rente durch und wird berufsunfähig. Viele Versicherungsgesellschaften lehnen einen Antrag ab, wenn Vorerkrankungen bestehen. Der Taunus Versicherungsservice hilft und vergleicht bei vielen Gesellschaften für Sie individuell.

Wir prüfen anhand einer Risikovorabanfrage den richtigen Schutz beim richtigen Versicherer. 

Betriebliche Altersvorsorge

Ein Unternehmen, das sich verantwortungsvoll an der Altersvorsorge seiner Mitarbeiter beteiligt, gewinnt bei Arbeitnehmern an Attraktivität. Sie möchten Informationen über eine betriebliche Altersversorgung, die speziell den Anforderungen Ihrer Branche gerecht wird und ggf. tarifvertragliche Regelungen berücksichtigt? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie fachgerecht zu Thmen wie: 

Direktzusage

Die sogennante Direktzusage ist die häufigste Form der betrieblichen Altersversorgung und vor allem von Großunternehmen bevorzugt. Der Arbeitgeber bildet Rückstellungen für zugesagte Leistungen Rücklagen aus dem Unternehmensvermögen. Die Beiträge können in fast unbegrenzter Höhe steuerfrei eingezahlt werden. Möchte ein Arbeitnehmer allerdings mehr als 2.592 EUR seines Gehaltes pro Jahr umwandeln, muss auf den Betrag, der über diese Grenze hinaus geht, Sozialabgaben leisten. Die Renten sind zusätzlich über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVag) abgesichert.    

Direktversicherung

Die Direktversicherung ist die einfachste Form der betrieblichen Altersversorgung. Der Arbeitgeber schließt eine Rentenversicherung für den Arbeitnehmer ab. Die Police ist an strikte Anlagevorschriften gebunden. Wegen ihres geringen Verwaltungsaufwandes ist die Direktversicherung gerade für kleinere Unternehmen attraktiv. Der Arbeitnehmer erhält einen Garantiezins und eine Überschussbeteiligung. Da die Einlagen zu den Versicherern fließen, sind die Rücklagen kein Bestandteil der Konkursmasse. Der Arbeitnehmer kann bis zu 2.592 EUR jährlich steuer- und sozialabgabenfrei in die Versicherung einzahlen.

Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung in Form einer GmbH oder eines Vereins, die von einem oder mehreren Betrieben getragen werden. Sie unterliegt weger speziellen Anlagevorschriften noch der staatlichen Aufsicht. Eine Unterstützungskasse wird entweder durch freiwillige Beiträge des Arbeitgebers finanziert oder durch eine Bruttogehaltsumwandlung.

Als Versorgungsleistung können bei einer Unterstützungskasse auch Hinterbliebenen- und Invaliditätsabsicherungen vereinbart werden. Es gibt keine Begrenzungen, so dass Beiträge in unbegrenzter Höhe eingezahlt werden können. Der festgelegte Beitrag muss aber ohne Unterbrechung in voller Höhe bis zum Ende der Laufzeit eingezahlt werden. Über die Unterstützungskasse wird gern die Altersvorsorge von Führungskräften abgesichert, da deren Einkommen in der Regel über der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung liegt. 

Pensionsfonds

Bei Pensionsfonds handelt es sich um eigenständige Versorgungseinrichtungen (AG oder WaG), die der Versicherungsaufsicht unterliegen und zudem insolvenzsicherungspflichtig sind, d. h.die Renten sind zusätzlich über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVag) abgesichert. Im Gegensatz zu Lebensversicherern und Pensionskassen dürfen Pensionsfonds ihr Vermögen unbegrenzt in Aktien investieren. Dafür ist ein professioneller Fondsverwalter zuständig, der das Kapital an den Märkten anlegt.

Dabei sind Pensionsfonds an die Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wie Sicherheit, Streuung und Liquidität gebunden. Dennoch sind sie weitgehend frei in ihrer Kapitalanlage. Manche Pensionsfonds setzen mehr auf Rendite und sind daher risikoträchtiger, während andere Fonds der Sicherheit der Kapitalanlagen einen höheren Stellenwert einräumen.

Zwar können Arbeitnehmer bei dieser Variante eine höhere Rendite erwarten, allerdings steht dem auch das Risiko der Nullverzinsung gegenüber. Lediglich das eingezahlte Kapital ist garantiert.

Pensionskasse

Die Pensionskasse, die konservative Anlageregeln unterliegt, wird von einem oder mehreren Unternehmen eingerichtet. Die Einlagen werden festverzinslicht angelegt und sind erst über 2.592 EUR steuer- und sozialabgabenpflichtig. Auch hier fließen die Rücklagen für die Rente direkt zum Versicherer und werden von einer möglichen Insolvenz nicht berührt.

Wir vermitteln die passende Lösung für Ihren Betrieb. Rufen Sie einfach an. 

Fondsgebunden

Eine Fondsgebundene Lebensversicherung (vereint mit einer RisikoLeben) oder Renten-Versicherung investiert in Renten-, Aktien-, Immobilien-, Misch- oder Dachfonds. Gerade für Menschen, deren Rente noch mehr als zwanzig Jahre in der Zukunft liegt, kann eine Fondsgebundene Versicherung eine höhere Rendite ausweisen. Aktien und Aktienfonds sind über diesen Zeitraum noch immer die renditestärksten Anlagen.

Auch als Riester-Versicherung ist eine Fonds-Variante möglich. Hier erhalten Versicherte neben der Wertentwicklung auch Zulagen vom Staat, die Beiträge sind als Sonderausgaben im Rahmen der Steuererklärung abzugsfähig. Auch kann man eine Fondsgebundene Rentenversicherung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kombinieren. So erreichen Versicherte einen Rundum-Schutz.    

Kapitalleben

Die Kapitallebensversicherung ist eine beliebte Anlageform in der privaten Altersvorsorge, denn sie verbindet den Vermögensaufbau mit der Absicherung von Familienangehörigen im Todesfall des Versicherten, d.h. wenn der letztere während der Spar-Phase stirbt, wird ein fest vereinbarter Betrag an die Bezugsberechtigten ausgezahlt. 

Die Kapitallebensversicherung zahlt nicht nur im Todesfall eine vereinbarte Summe, sondern auch im Erlebensfall. Es ist somit eine Kombination aus Vorsorge für den Todesfall und Sparvertrag. Die Lebensversicherung zahlt nach Vertragsablauf die Beiträge, den Garantiezins (mindestens 2,25 %) und die Überschussbeteiligung aus. Die Gesamtverzinsung liegt je nach Erfolg der Lebensversicherung zwischen 2,25 % und etwa 6 %. Im Todesfall wird eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen ausbezahlt. 

 
 
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